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Die Ursprünge der Akupunktur gehen bis mindestens ins Jahr 1000 v. Chr. zurück, als mit Steinnadeln Schmerzen gelindert und Abszesse entlastet wurden. Die Beobachtung, dass empfindsame Hautpunkte über Körperlinien miteinander in Verbindung stehen und über diese Punkte Beschwerden beeinflusst werden können, führte zur Lehre von den Energieleitbahnen, den Meridianen mit ihren 361 Akupunkturpunkten.
Im Laufe der Jahrhunderte schrieben chinesische Ärzte viele grundlegende Abhandlungen über Akupunktur- und Kräutertherapie. Die Methoden wurden bis zur heutigen Qualität verfeinert. Während einer Akupunkturbehandlung werden feine, 0,2 bis 0,3 mm dünne Nadeln an ausgewählten Punkten eingebracht und 20 bis 30 Minuten belassen. In der Regel benötigt man 10 bis 15 Behandlungen, behandelt wird dabei ein bis dreimal pro Woche.
Bei Kindern können an Stelle der Nadelung eine Laserakupunktur oder Ohrakupressur, aber auch andere Methoden zum Einsatz kommen.
Mittels Moxibustion werden Akupunkturpunkte gezielt erwärmt. Hierbei wird in einigem Abstand zur Haut Beifußkraut verbrannt, was eine angenehme Wärme erzeugt.
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