TCM - Traditionelle Chinesische Medizin - Die  TCM-Abteilung der Johanniter in Radevormwald
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30.03.09
Pollenallergie ade


Die Pollenallergie, die vermehrt im Frühjahr auftritt, ist hierzulande weit verbreitet. Triefende Nasen, tränende Augen und Kopfschmerzen sind nur einige Begleitsymptome des lästigen Heuschnupfens. Viele Betroffene unterschätzen auch heute noch die Auswirkungen einer solchen Erkrankung. Nicht selten kann eine unbehandelte Pollenallergie im Laufe der Zeit auch auf die Lunge übergreifen und zu chronischem Asthma führen. Deshalb ist eine frühzeitige Behandlung unbedingt ratsam. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) kann die Reaktion auf Pollen mildern und die Entstehung eines allergischen Asthmas verhindern oder zumindest hinauszögern. Obwohl derzeit noch Schnee und Eis unser Land bedecken- der Frühling steckt bereits in den Startlöchern. Wenn Krokusse blühen und Bäume ausschlagen, beginnt für viele Allergiker eine Leidenszeit. Manch Betroffener wird durch die starke Pollenbelastung zum regelrechten Stubenhocker. An einen Aufenthalt im Freien ist oft nicht mehr zu denken. Man spricht derzeit von 16 Prozent mit Heuschnupfen geplagten Patienten in Deutschland. Gräser- und Baumpollenallergiker machen 75 Prozent aller Heuschnupfenpatienten aus. Untersuchungen haben ergeben, dass der Mensch während der Blühzeit ungefähr 4.000 bis 8.000 Pollen einatmet. Bei Allergikern reicht bereits der Kontakt mit 40 bis 50 Pollen, um Symptome auszulösen. Auch Christian Kuhlmann, der aus Hagen stammende Chefarzt der Abteilung für Traditionelle Chinesische Medizin am Johanniter-Krankenhaus Radevormwald, hat während seiner Laufbahn als TCM-Arzt schon manch tränendes Auge und triefende Nase behandelt und weiß: „Mit den Methoden der TCM lassen sich grade Pollenallergien sehr gut behandeln, die Erfolgsrate ist hier besonders hoch“. In der Radevormwalder TCM-Abteilung setzt Kuhlmann dabei in der Regel auf eine „Zweiphasen-Akupunktur“. „Dabei nadeln wir bereits vor Frühlingsbeginn, also in der beschwerdefreien Phase und stärken so die Abwehrenergie des Körpers“, erklärt der Mediziner. Der zweite Behandlungszyklus setzt rund vier bis sechs Wochen vor Beginn der akuten Symptome ein und soll Juckreiz und Niesattacken möglichst weit reduzieren. Doch nicht nur die schmerzarmen Nadelstiche erleichtern Allergikern die Pollenzeit. So verordnet der TCM-Mediziner beispielsweise das so genannte Jade-Windschutz-Pulver in individuell verordneten Rezepturen. Die Kräutermischung hilft speziell bei Atemwegserkrankungen. Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin vertreibt es den Wind aus den Energieleitbahnen (Meridianen) und baut den äußeren Schutzschild des Körpers auf. Grundsätzlich gilt auch für Pollenallergiker: die richtige Ernährung ist das A und O. Denn viele Betroffene reagieren nicht nur auf den Pollenflug, sondern auch auf bestimmte Nahrungsmittel sehr empfindlich. So können beispielsweise Menschen mit Birkenpollen häufig auch sehr oft auf rohe Äpfel reagieren. Auch die Ernährung nach den fünf Elementen kann wirkungsvoll bei der Behandlung der Pollenallergie eingesetzt werden. Wichtig ist hier allerdings ein individuelles Gespräch mit einem Ernährungsberater.








 
 
     
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