16.05.06
TCM – Wirksame Therapie bei Pollenallergie
Deutscher Allergie- und Asthma-Tag: Heuschnupfen ernst nehmen
Pollenalarm: Das gilt ganz besonders für dieses Jahr. Denn nach Aussagen des Deutschen Allergie- und Asthmabundes sagen Experten für 2006 eine sehr starke Pollenbelastung voraus. Allergiker sollten sich deshalb auf den Pollenansturm gut vorbereiten. Anlässlich des Deutschen Allergie- und Asthma-Tages am 20. Mai verweist das TCM-Zentrum Radevormwald in diesem Zusammenhang auf die wirksamen Behandlungsmöglichkeiten von Pollenallergien durch die Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und bietet für alle Betroffenen am 31. Mai 2006 von 12.00-16.00 Uhr eine spezielle Heuschnupfen-Sprechstunde an.
Tränende Augen, Juckreiz, Niesattacken, verstopfte Nase – die meisten Betroffenen gehen bei diesen Symptomen zunächst erst mal von einer Erkältung aus. „Bei vielen ist die Ursache der Erkrankung allerdings eine Pollenallergie“, weiß Christian Kuhlmann, Chefarzt der TCM-Abteilung am Johanniter-Krankenhaus Radevormwald. Allergien, allen voran Heuschnupfen, haben sich zu einer regelrechten Zivilisationskrankheit entwickelt. Bei 47 Prozent aller Frauen und 33 Prozent aller Männer wird im Laufe ihres Lebens eine allergische Erkrankung festgestellt. „Doch jeder Zweite“, so der TCM-Experte weiter, „weiß nichts von seiner allergischen Veranlagung, obwohl die Gefahr besteht, dass unbehandelter Heuschnupfen zu chronischem Asthma werden kann.“
So kommt es bei rund 40 Prozent der Heuschnupfen-Patienten – allein in Deutschland leiden rund 15 Millionen darunter – innerhalb von rund acht Jahren zu diesem gefährlichen "Etagenwechsel". Christian Kuhlmann: „Deshalb ist eine frühzeitige und wirksame Behandlung des Heuschnupfens ernorm wichtig.“ Dabei setzen immer mehr Patienten auf die Heilmethoden der mehr als 2000 Jahre alten Traditionellen Chinesischen Medizin, um ihren Heuschnupfen in den Griff zu bekommen.
Chefarzt Christian Kuhlmann und sein Team behandeln Heuschnupfen in der Regel mit einer „Zweiphasen-Akupunktur“. „Dabei nadeln wir bereits vor dem Frühlingsbeginn, also in der beschwerdefreien Phase und stärken so die Abwehrenergie des Körpers“, erläutert er. Der zweite Behandlungszyklus setzt rund vier bis sechs Wochen vor Beginn der akuten Symptome an und soll Juckreiz und Niesattacken möglichst weit reduzieren. „Um bei Beginn der akuten Beschwerden eine Linderung herbeizuführen, kann nochmals akupunktiert werden“, empfiehlt Kuhlmann darüber hinaus. Doch nicht nur die schmerzarmen Nadelstiche erleichtern Allergikern die Pollenzeit. Auch die Kräutertherapie und die Ernährung nach den fünf Elementen Holz, Feuer, Wasser, Luft und Metall unterstützten den Krankheitsverlauf. Jedes Element ist in verschiedenen Lebensmitteln zu finden und dazu geeignet, das gestörte Qi wieder auszugleichen. Wird – wie bei Heuschnupfen oft der Fall – zu viel feuchte Hitze diagnostiziert, dann kann kühlende und Feuchtigkeit ausleitende Nahrung, wie z.B. Hirse oder Pfefferminze, ausgleichen.
Für alle, die unter Heuschnupfen leiden, bietet das TCM-Zentrum Radevormwald eine spezielle Sprechstunde an. Der Termin ist am 31. Mai 2006 von 12.00-16.00 Uhr. Um telefonische Anmeldung unter 02195 / 600 230 wird gebeten. Weitere Informationen können in der TCM-Abteilung unter dieser Rufnummer erfragt werden.
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